Filmreifer Kaderanlass

Filme machen die gefühlte Realität der Mitarbeitenden eines Betriebs sicht- und somit bearbeitbar. Sie wirken nicht nur gemeinschaftsbildend, sondern geben den Menschen auch ein Gesicht, Geschichten und Wertschätzung. Sie können sichtbar machen, woran eine Unternehmung krankt, und so wichtige Impulse für Veränderungen geben. Dazu können verschiedene Arten von Filmen zum Einsatz kommen, die jeweils ihre Funktion und ihren Anlass haben (siehe Tabelle).

Beim Filmemachen das eigene Führungsverhalten reflektieren

Programmblöcke aus dem Kontext eines ETH-Instituts mit 20 TeilnehmerInnen. Im Sinne einer Menukarte zur Gestaltung Ihrer filmreifen Klausur:

Benefits – darum macht es Sinn, Film und Entwicklungsprozesse zu verheiraten:

  • Teilnehmer sind stolz auf und identifizieren sich mit den selbstgemachten Filmen.
  • Was man selber erarbeitet und in eine Form bringt, bleibt in Erinnerung.
  • Zum ‘Reden über’ kommt das ‘Tun’ bei dem ein ‘Produkt’ entsteht, das anderen Menschen gezeigt, wiederholt und ausgedeutet werden kann.

Das Medium Film wird als Anstoss für Veränderungen vor allem top-down genutzt: Auf Kader-Events werden Videos gezeigt, um die Führungskräfte zu aktivieren. Und auch die Transition der UBS ist undenkbar ohne Oskar Grübels wöchentliche Corporate-TV-Ansprachen zum Pflicht-Download für alle Mitarbeitenden. Eine andere Methode geht einen Schritt weiter. Vor oder hinter der Kamera können auch ganz normale Mitarbeitende stehen und so Einblicke in den «Bauch» des Unternehmens füreinander oder für die Chefetage gewähren.

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